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Versicherung gegen Entführung und Lösegelderpressung

Bisher

Versicherungen gegen Entführung und Lösegelderpressung gab es bis 1998 in Deutschland nicht. Die Auffassung von Bundesaussichtsamt für das Versicherungswesen und Bundesministerien war, dass Erpressungen und Betrugsfälle zunehmen würden, sobald die Lösegeldzahlung durch einen Versicherungsvertrag gesichert wäre. ("Begründet wurde diese Auffassung im wesentlichen damit, dass durch derartige Produkte zum einen der Strafverfolgungsanspruch des Staates beeinträchtigt werde, da bei einer Einschaltung sogenannter Sicherungsunternehmen, welche die Verhandlungen bei Eintritt des versicherten Ereignisses in eigener Regie führen, die Aufklärungsarbeit der Kriminalpolizei erheblich erschwert werde. Zum anderen könnte der Anreiz zur Begehung solcher Straftaten erhöht und die Mißachtung geltender Strafvorschriften provoziert werden. Schließlich bestehe die Gefahr, dass durch die Zulassung solcher Produkte auch Folgeerscheinungen, wie zum Beispiel Versicherungsbetrugsdelikte, gefördert würden." - Veröffentlichungen des Bundesaufsichtsamtes für das Versicherungswesen 7/1998, S. 139)

Die Kosten bei Produkterpressungen können bereits seit längerer Zeit durch sogenannte Produktschutzversicherungen abgesichert werden. Auch ist es internationalen Unternehmen möglich, Ihre deutschen Mitarbeiter gegen Entführungsfolgen im Ausland durch Versicherungsschutz, der in einem anderen Land gekauft wird, abzusichern. In angelsächsichen Ländern ist dieses Risiko beispielsweise schon seit längerem versicherbar.

Problem

Der Schutz vor Entführung kann auch für weniger prominente Personen angebracht sein. Beispielsweise ist das Entführungsrisiko bei Dienstreisen in osteuropäische und südamerikanische Staaten nicht zu vernachlässigen.

Neu

Seit 1998 sind Policen gegen Entführung und Lösegelderpressung auch auf dem deutschen Versicherungsmarkt erhältlich.

Versichert sind neben der reinen Lösegeldzahlung meist auch die vorbeugende Betreuung und Beratung durch Spezialisten bzw. Spezialunternehmen.

Bestandteil solcher Verträge ist der Einsatz professioneller Krisenmanagement-Organisationen im Entführungsfall zur Unterstützung der Versicherungskunden. Dadurch wird vermieden, dass in der Extremsituation Fehler geschehen, die das Leben des Entführten zusätzlich bedrohen. Das Know-How der Spezialisten kommt auch bei den Verhandlungen mit den Entführern zum Tragen.

Auch Folgekosten wie die Kosten für eine Ersatzperson oder die Kosten der Arbeitsunfähigkeit als unmittelbare Folge einer Entführung können versichert werden.

 

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