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Fonds und Versicherung?

Wie legen Versicherungen die Kundengelder an?

Traditionell ist die Kapitalanlagepolitik von Versicherungsunternehmen konservativ geprägt. Der Gesetzgeber zwingt sie, nicht mehr als 35 Prozent der Anlagegelder in Aktien anzulegen. Die meisten Gesellschaften bleiben sogar deutlich unter dieser Quote. Damit wurden lange Zeit Verzinsungen der Anlagebeträge um die 7 Prozent erzielt. Im Vergleich zur Wertentwicklung von Investmentfonds ist das jedoch immer noch wenig.

Warum gerade die Kombination mit einer Versicherung?

Die Aktie erfreut sich als Geldanlage seit einigen Jahren großer Beliebtheit. Fondsgesellschaften nehmen es einem ab, täglich die schwankenden Börsenkurse zu verfolgen, um Anlageentscheidungen zu treffen. Auch können Fonds in festverzinsliche Wertpapiere und Immobilien investieren.

Fondssparen mit relativ niedrigen Anlagebeträgen ist inzwischen nicht nur bei Versicherungen, sondern auch bei einer Reihe von Kapitalanlagegesellschaften und Banken möglich. Die Sammlung der Anlagegelder vieler Sparer durch die Versicherung erlaubt darüber hinaus die Anlage in Fonds, die sonst nur für institutionelle Anleger zur Verfügung stehen.

Die gebündelte Anlage der Spargelder erlaubt außerdem die Vereinbarung geringerer Ausgabeaufschläge und Verwaltungsgebühren, als sie der einzelne Sparer zahlen müßte.

Die klassische Lebensversicherung hat sich bei Risikoabsicherung, Altersvorsorge und Kapitalanlage breit bewährt. Fondsgebundene Versicherungen bieten zusätzlich die Möglichkeit, an den dynamischen Entwicklungen der Aktienmärkte teilzunehmen.

Neben einer renditestarken Anlage erhalten Sie einen Versicherungsschutz. Ergänzend kann beispielsweise das Risiko der Berufsunfähigkeit abgesichert werden.

Was kann ich alles selbst auswählen?

Nicht alle Anbieter räumen Ihnen alle hier beschriebenen Optionen ein. Daher sollten Sie sich vor Abschluss einer fondsgebundenen Versicherung professionell beraten lassen.

Bei den meisten Anbietern können Sie Ihre Investmentstrategie selbst bestimmen. Sie können aus mehreren Fonds einen oder mehrere für Ihre Anlage auswählen. Sie können diese Aufteilung während der Laufzeit ändern und sogar das angesammelte Vermögen zwischen den Fonds umschichten.

Ein kostenloses Ablaufmanagement sollte heute zum Standard gehören. Damit die Ablaufleistung zum Versicherungsende keinen starken Schwankungen durch die Börse unterliegt, können kurz vor Ende der Laufzeit die Anteile an Aktienfonds in risikoärmere Rentenfonds umgeschichtet werden. Auch besteht die Möglichkeit, die Kapitalauszahlung bis zu fünf Jahre aufzuschieben, um einen günstigen Börsenstand auszunutzen. Sie können sich auch, anstatt die Versicherungssumme auszahlen zu lassen, die Fondsanteile übertragen lassen.

Die Höhe der Todesfallleistung können Sie meist selbst zwischen 60 und 200 Prozent, teilweise bis zu 500 Prozent, der Beitragssumme festlegen. Dabei gilt im Normalfall eine Mindestleistung in Höhe des angesparten Guthabens, das um weitere 5 Prozent erhöht wird.

Um im Invaliditätsfall finanziell abgesichert zu sein, können Sie vereinbaren, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung die Beitragszahlung der Fondsversicherung übernimmt und darüber hinaus eine monatliche Rente an Sie auszahlt.

Worum muss ich mich kümmern?

Die Risikostreuung müssen Sie nicht über die gesamte Laufzeit verfolgen. Durch die Auswahl eines Dachfonds delegieren Sie das Anlagemanagement an professionelle Asset Manager. Dachfonds investieren selbst nicht in einzelne Aktien, Renten und Immobilien. Das Geld wird stattdessen in Aktien-, Renten-, Geldmarkt- und Immobilienfonds investiert. Die Manager sorgen für eine breitere Risikostreuung. Sie kommen in den Genuss einer Vermögensverwaltung, wie sie sonst nur Multi-Millionären zugute kommt.

Lebensversicherung, Rentenversicherung, vermögenswirksame Leistungen

Um die Erklärungen einfach zu halten, wurde bisher nur die Lebensversicherung angesprochen. Das ist jedoch nicht die einzige Form einer fondsgebundenen Versicherung.

Wer seine eigene Versorgungslücke im Alter schließen möchte oder wer keine Angehörigen zu versorgen hat, für den ist die fondsgebundene Rentenversicherung geeignet. Der genaue Rentenbetrag kann bei Vertragsabschluss noch nicht genannt werden. Bei der Anlage in Fonds ist die erreichbare Sparsumme ja noch nicht bekannt. Auch kann sich im Verlauf der Versicherungsjahre die Lebenserwartung in der Bevölkerung erheblich verändern.

Auch die vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers können bis zur vollen Höhe von monatlich 40 Euro in eine vermögensbildende fondsgebundene Lebensversicherung angelegt werden.

Ist das schon alles?

Relativ neu sind aktienindexgebundene Lebensversicherungen. Hier ist die Höhe der bei Erleben des Versicherungsendes fälligen Ablaufleistung von der Entwicklung eines Aktienindex' abhängig. Zunächst wurde dazu der DAX, heute aber auch Euro Stoxx, FTSE, CAC, SMI, AEX, Dow Jones und Nikkei, eingesetzt.

Beliebt sind ebenfalls Mischformen, bei denen die Kapitalanlage zwar in Fonds erfolgt, gleichzeitig jedoch eine Garantie der eingezahlten Beiträge geboten wird. Beispielsweise kann die Kapitalanlage mit dem gesetzlich erlaubten Höchstzinsatz von 2,25 % oder weniger erfolgen. Die darüber hinaus gehenden Überschüsse fliessen dann je nach Wunsch des Kunden in Investment-, Renten- oder Immobilienfonds.

Diese Kombinationen gibt es für die Kapitallebens-, Risikolebens-, Ausbildungs- und Rentenversicherung sowie Dread Disease-, Kranken-, Pflege- und Berufsunfähigkeitsversicherung.

 

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